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First Responder
Freiwillige Feuerwehr Laufenburg (Baden)
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Wir über uns...

 

„Ein Erfolgsprojekt startet 2011 nunmehr ins 9. Dienstjahr!“

 

Oder wie ein Pilotprojekt der Feuerwehr Laufenburg (Baden) zu einem festen Bestandteil in der medizinischen Rettungskette der Gemeinden Laufenburg und Murg wurde.

 

Für alle diejenigen die uns noch nicht kennen hier ein kleiner Einblick in unsere Arbeit.

 

Zunächst die Frage, wer sind die First Responder und warum „braucht“ es diese Einrichtung überhaupt?

 

Die First Responder Laufenburg, sind Frauen und Männer aus den Gemeinden Laufenburg und Murg die es sich zur ehrenamtlichen Aufgabe gemacht haben in Not geratenen Menschen zu helfen. Organisatorisch und strukturell beheimatet sind wir bei der Freiwilligen Feuerwehr Laufenburg (Baden), somit erklärt sich auch unser „feuerwehrtechnisches Erscheinungsbild“.

Aber kommen wir nun zu der Frage nach dem Nutzen und dem Sinn dieser Einrichtung? Hierzu muss man kurz erklären, dass die nächsten für Laufenburg und Murg zuständigen Rettungswachen des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Säckingen und Waldshut-Tiengen liegen, ebenso wie auch die Notarztstandorte. Je nach Einsatzort und Verfügbarkeit der Fahrzeuge werden die Einsatzstellen in der Regel von diesen beiden Rettungswachen angefahren. Daraus ergibt sich ein „Faktor Zeit“ vom Notrufeingang bis zum Eintreffen am Einsatzort.

 

Diesen „Faktor Zeit“ bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes, versucht der First Responder größtmöglich zu überbrücken.

 

Doch wie groß ist dieser „Zeitvorteil“ und wie oft werden wir gerufen? Hierzu die aktuellen Zahlen vom Zeitraum 01.01.2009 bis zum 31.12.2009.

 

Anzahl der Einsätze: 202

 

Durchschnittlicher „Zeitvorteil“ gegenüber dem Rettungsdienst:  4.66 Minuten.

 

Diese wenigen Zahlen zeigen zwei wichtige Punkte deutlich auf. Zum einen, wie oft der First Responder frequentiert sprich alarmiert wird und zum anderen wie wichtig diese wenigen Minuten „Zeitvorteil“sein können gerade wenn wir zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand gerufen werden.

 

Letzteres wirft die Frage auf wie werden wir alarmiert und von wo starten wir zum Einsatzort?

 

Die Alarmierung erfolgt durch die Integrierte Rettungsleistelle in Waldshut. Sie bildet die Notrufzentrale für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Waldshut und ist Tag und Nacht unter der Notrufnummer 112 zu erreichen.

 

Wir werden immer dann automatisch mit alarmiert, wenn zusätzlich noch ein Notarzt benötigt wird.  Dies ist der Fall, wenn es sich z.B. um eine bewusstlose Person handelt oder ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet wird.

 

Nach der Alarmierung starten die zwei diensthabenden First Responder mit dem Einsatzfahrzeug von ihrem Standort (zu Hause/ vom Arbeitsplatz) direkt zur Einsatzstelle. Dadurch erreichen wir den größten „Zeitvorteil“.

 

Die First Responder haben eine spezielle Erste-Hilfe Ausbildung absolviert die sie befähigt, bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts, adäquate Hilfe zu leisten. Für diese Arbeit steht uns eine Vielzahl an Ausrüstungsgegenständen auf unserem Einsatzfahrzeug zur Verfügung.

Als Beispiele seien hier der AED (automatischer externer Defibrillator), der Sauerstoff oder auch die Absaugpumpe genannt.

Um mit diesen Gerätschaften im Einsatz sicher umgehen zu können, bedarf es regelmäßigen Trainings. Hierzu treffen sich die First Responder 14-tägig zu den gemeinsamen Übungsabenden im Gerätehaus der Feuerwehr Laufenburg.

 

Die Ausrüstung, das Einsatzfahrzeug oder die Ausbildung kosten viel Geld. Das Projekt First Responder finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Für die Gemeinden Laufenburg und Murg entstehen keinerlei Kosten! Am 27.11.2003 wurde der Förderverein First Responder Laufenburg-Murg e.V. gegründet. Er hat die Aufgaben Mitglieder zu werben, den First Responder organisatorisch zu entlasten und die Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zu gewährleisten.

 

In Laufenburg und Murg gehört das kleine „rote Auto“, wie es oft von der Bevölkerung genannt wird, zwischenzeitlich zum „normalen“ Stadtbild und die Bevölkerung erwartet unser Kommen bei einem möglichen medizinischen Notfall. In den vergangen Jahren konnte mehrfach durch die schnelle Hilfe, nachweislich, das Leben von Patienten gerettet werden. Dies motiviert uns auch in Zukunft das Projekt weiter zu führen und so im Dienste des Nächsten zu stehen.